Pferde-Fans aufgepasst

Reitsattel geklaut – wer zahlt?

Reiten gehört zu den teuersten Sportarten – nicht zuletzt wegen des teuren Zubehörs. So werden für Reitsättel nicht selten vierstellige Beträge fällig. Aber: Wenn Pferdebesitzer ein paar Dinge beachten, zahlt bei Diebstahl die Hausratversicherung.
Ein Sattler fertigt einen Sattel an
© picture-alliance/ dpa | Soeren Stache
Ein Sattler fertig einen neuen Westernsattel an: ein teurer Spaß.

Zuerst muss der Sattler kommen und Maß nehmen. Danach passt er den neuen Reitsattel individuell und in Handarbeit an den Pferderücken an. All das ist ein teurer Spaß und macht Sättel auch unter Dieben beliebt. Das Problem: Wer sie im Reitstall aufbewahrt, läuft Gefahr, seinen Hausratversicherungsschutz zu gefährden, wie die Universa Versicherung informiert.

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Denn: In der Hausratversicherung sind sie meist nur in der eigenen Wohnung, in gemeinschaftlich genutzten Räumen von Mehrfamilienhäusern sowie in Nebengebäuden am versicherten Grundstück versichert. Aber eben nicht im Stall. Hier gelte es, mit dem Anbieter im Vorfeld zu klären, wo Versicherungsschutz besteht. Denn in manchen Tarifen ließen sich auch Gegenstände im Reitstall versichern.

Erstattet werde dann der Neuwert zum Zeitpunkt des Schadentags, erklärt die Universa weiter. Dazu sei es ratsam, sich die Sattelnummer zu notieren, Kaufbelege aufzubewahren und die Straftat bei der Polizei anzuzeigen. Voraussetzung bleibe aber ein Schloss vor Sattelkammer oder Spind. Der Grund: In den meisten Fällen sei auch dann nur Einbruchdiebstahl und nicht etwa ein einfacher Diebstahl versichert.

Wer hingegen auf Nummer sicher gehen will, kann seinen Sattel auch nach jedem Ausflug in den Reitstall wieder mit nach Hause nehmen und dort aufbewahren.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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