5,4 Millionen Haushalte legten sich ein Tier zu

Haustier-Boom dank Corona – diese Versicherungen brauchen Vierbeiner

Die Corona-Pandemie hat für einen regelrechten Boom bei Haustieren gesorgt. Einer aktuellen Umfrage zufolge haben in dieser Zeit knapp 5,4 Millionen deutsche Haushalte ein neues tierisches Familienmitglied bei sich aufgenommen. Hier erfahren Sie, welche Arten besonders nachfragt waren – und an welche Versicherungen Neubesitzer denken sollten.
© picture alliance / blickwinkel/D. Maehrmann | D. Maehrmann
Ein Hund schläft im Körbchen: Tierhalter sollten auch immer an einen ausreichenden Versicherungsschutz denken.

Auf den Hund gekommen: Während der Corona-Pandemie sehnten sich offenbar viele Menschen nach einem neuen Familienmitglied, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Check24 zeigt. So haben sich knapp 5,4 Millionen Menschen in dieser Zeit ein neues Haustier angeschafft.

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Am häufigsten fanden Hunde (41 Prozent) ein neues Zuhause, dicht gefolgt von Katzen (37 Prozent). Mit großem Abstand waren jedoch auch Fische (9 Prozent), Vögel (8 Prozent), Kaninchen (7 Prozent), Hamster und Meerschweichen (jeweils 4 Prozent) und auch Pferde (3 Prozent) vertreten. Zu den eher ungewöhnlichen Nennungen gehören Schweine, Hühner und Frettchen.

Quelle: Check24
Tierhaftpflichtversicherung

Tierfreundlichkeit hin oder her – mit einem neuen tierischen Freund kommt auch eine große Verantwortung. So sollte jeder, der sich ein Haustier anschafft, auch an den nötigen Versicherungsschutz denken. Für allem für Hunde ist hier die Tierhaftpflichtversicherung zu nennen. Denn jeder Halter haftet per Gesetz für Schäden, die das eigene Tier verursacht – und die Tierhaftpflicht schützt vor Schadensersatzansprüchen Dritter. In einigen Bundesländern ist die Hundehaftpflichtversicherung sogar gesetzlich vorgeschrieben – nämlich in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Aber auch für Pferde ist eine solche Haftpflichtpolice empfehlenswert. Denn die schweren Tiere verursachen nicht selten Schäden an fremdem Stalleigentum wie Zäunen, Boxentüren – oder eben auch an fremden Reitern oder Stallhelfern.

„Egal ob gesetzlich vorgeschrieben oder nicht, Tierhalter und Tierhalterinnen sollten in jedem Fall eine Haftpflichtversicherung abschließen“, findet auch Ramona Evens, Geschäftsführerin Tierversicherungen bei Check24. Gut zu wissen: Katzenbesitzer können sich freuen. Sie benötigen, wenn sie sich absichern möchten, keine eigene Haftpflichtpolice. Katzen zählen aufgrund ihrer Größe zur Gruppe der zahmen Kleintiere und sind daher meist automatisch in der Privathaftpflichtversicherung mitversichert.

Kranken- und Op-Schutz

Ebenfalls eine Überlegung wert sind Kranken- oder OP-Versicherungen für Tiere. Denn Tierarztkosten landen schnell im drei- oder vierstelligen Bereich. Die Policen unterscheiden sich laut Check24 jedoch stark im Umfang und Preis zwischen OP-Schutz, Unfallschutz und Vollschutz. Deshalb sollten Tierhalter, die einen solchen Schutz wünschten, stets verschiedene Tarife miteinander vergleichen, bevor sie einen Vertrag abschlössen, so Evens.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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