Mehrere Finanzdienstleister betroffen

Hacker erbeuten Daten von Banken, Krankenkassen und Versicherungen

Verschiedene Finanzdienstleister informieren ihre Kunden aktuell darüber, dass ihre Daten gestohlen wurden. Entsprechende Schreiben liegen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen vor.
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Hacker haben mal wieder Daten von Nutzern erbeutet – dieses Mal von einigen Finanzdienstleistern.

Bei verschiedenen Finanzdienstleistern haben Hacker erfolgreich Daten von Nutzern erbeutet. Dazu gehören unter anderem AOK, Barmer, Deutsche Bank, Postbank, Provinzial und das Vergleichsportal Verivox. Darüber berichtet die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, der einige Schreiben der Anbieter an ihre Kunden zu diesem Thema vorliegen.

Die Sicherheitslücke soll bei einem Dienstleister der Unternehmen aufgetreten sein. In einigen Mitteilungen werde konkret die Software „Moveit“ eines Dienstleisters genannt, so die Verbraucherzentrale weiter.

Die Hacker haben Daten wie Name, Geburtsdatum, Adresse, Steueridentifikationsnummer und auch IBANs abgegriffen, heißt es. Die Verbraucherzentrale warnt daher vor betrügerischen E-Mails (Phishing) und SMS (Smishing) oder auch Telefonanrufen (Vishing). Diese Kontaktversuche könnten wegen der persönlichen Daten, die die Kriminellen erbeuten konnten, sehr überzeugend sein.  Sicherheitshalber sollten Nutzer bei Zugängen zu Angeboten der betroffenen Unternehmen ihre Passwörter ändern.

Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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