Laut eines Entwurfs des Rentenversicherungsberichts der Bundesregierung könnten sich Rentner im kommenden Jahr über erneut steigende Rente freuen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) auf Basis des Entwurfs berichtet, soll es um rund 3 Prozent nach oben gehen.
3,1 Prozent wäre es im Westen und rund 3,2 Prozent in Ostdeutschland. Einer solchen Erhöhung muss die Bundesregierung allerdings noch zustimmen.
Ein Standardrentner, der 45 Jahre lang durchschnittlich verdiente und entsprechende Beiträge einzahlte, würde nach durch die Erhöhung etwa 43 Euro mehr im Monat bekommen.
Für die Rentenversicherung gibt es indes eine weniger schöne Nachricht. Laut eines Berichts der Bild-Zeitung muss sei wegen der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank Strafzinsen auf die Rentenrücklage zahlen. Für 2017 bedeutet das ein Minus von etwa 10 Millionen Euro. Für 2018 steigt es dann auf voraussichtlich 50 Millionen Euro.