Direkte Anlagen

Eltif-Anbieter Privatize arbeitet mit zwei Pools zusammen

Auf dem deutschen Anlegermarkt soll es mit dem langfristigen Anlagevehikel Eltif vorangehen. Deshalb hat sich der Branchenspezialist Privatize nun mit zwei Vertriebspools zusammengetan.
Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Eltif eingetütet: Fondsnet-Geschäftsführer Georg Kornmayer und Andrea Vathje, Leiterin des Private Markets Instituts von Privatize
© Fondsnet / Privatize
Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Eltif eingetütet: Fondsnet-Geschäftsführer Georg Kornmayer und Andrea Vathje, Leiterin des Private Markets Instituts von Privatize

Das Frankfurter Unternehmen Privatize hat sich darauf spezialisiert, nicht öffentlich gehandelte Anlageobjekte in Fonds zu verpacken. In private Fonds, die es anderen Plattformen und nicht etwa Anlegern direkt anbietet. B2B, also Business to business, nennt sich das dann. Bisher geht das über die Depotbanken V Bank, Fondsdepot Bank und DAB BNP Paribas.

Jetzt dringen die Frankfurter auf den Vermittlermarkt vor, indem sie mit gleich zwei Pools neu zusammenarbeiten: mit Fondsnet und mit Inno Invest.

Konkret geht es in beiden Fällen um sogenannte European Long Term Investment Funds, kurz Eltif, also: europäischer langfristiger Investmentfonds. Ein Eltif kann direkte Anteile an Unternehmen (Private Equity), Kredite (Private Debt), Infrastruktur enthalten. Und seit dem 10. Januar 2024 können auch ganz normale Anleger sehr einfach dort einsteigen. Und ganz normale Vermittler mit Lizenz nach Paragraf 34f der Gewerbeordnung können sie vermitteln.

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Der erste neue Partner, der Maklerpool Fondsnet, will Eltifs von Privatize über eine strategische Partnerschaft seinen rund 1.800 angebundenen Vertriebspartnern anbieten. Die erhalten Zugang zur Privatize-Plattform und können dort Eltifs rechtssicher zeichnen und in bestehende Depots einbuchen lassen. Zudem bekommen sie dort Informationen über die Fonds und Zugang zum Wissensportal und zum Berichtswesen.

Der Zugriff zur Privatize-Plattform lässt sich aus dem Fondsnet-Partnerportal Evolution.Cloud bewerkstelligen. Die Mindestanlage beträgt jeweils 1.000 Euro. Abwickeln und verwahren soll die Fondsdepot Bank.

„Bislang waren Privatmarktfonds hauptsächlich institutionellen Investoren und vermögenden Privatanlegern vorbehalten. Durch die neue Kooperation mit Privatize werden alle geeigneten Anleger Zugang zu diesen Investitionsmöglichkeiten erhalten“, sagt Georg Kornmayer, Geschäftsführer von Fondsnet.

Das Haftungsdach Inno Invest wiederum will seinen vertraglich gebundenen Vermittlern wie Vermögensverwaltern und Multi Family Offices Zugang zu Eltifs bieten. Privatize soll ihnen dazu ein Wissensportal, Markteinblicke, Portfolio-Simulation, Aufbereitung von Privatmarktfonds für die Beratung sowie Berichtswesen liefern.

Autor

Andreas

Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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