Im vergangenen Jahr registrierten die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer in der Adventszeit mit 29.000 Bränden etwa 9.000 mehr als in einem Vergleichsmonat im Frühjahr oder Herbst, wie der Branchenverband GDV berichtet. Pro Feuer entstand ein Schaden von durchschnittlich rund 3.556 Euro. So kam ein Schadenmehraufwand von rund 32 Millionen Euro zusammen. Zum Vergleich: 2018 waren es 31 Millionen Euro, der Schadendurchschnitt lag bei 3.100 Euro.
Zu den häufigsten Brandursachen zählen laut dem Verband Kerzen im trockenen Adventskranz oder am Weihnachtsbaum. Aber auch Silvesterraketen und unachtsam gezündete Feuerwerkskörper lösen vermehrt Brände aus.
Der GDV gibt deshalb drei Tipps für den richtigen Umgang mit Tannengrün:
- Der Tannenbaum sollte laut dem Verband erst kurz vor dem Fest gekauft werden, damit er nicht trocken und dadurch leicht brennbar ist. Regelmäßiges Gießen verhindere das Austrocknen des Baumes.
- Der Baum sollte zudem nicht in der Nähe von brennbaren Stoffen wie Vorhängen aufgestellt werden. Und: Auf leicht entflammbares Material am Baum, wie Strohsterne, lieber verzichten.
- Die Kerzen am Weihnachtsbaum sollten außerdem nie unbeaufsichtigt angezündet und Kinder und Haustiere immer im Auge behalten werden.
Falls es doch zu einem Brand kommt, übernehmen Hausrat- und Wohngebäudepolicen meist die Kosten. Erstere zahlt, wenn Einrichtungsgegenstände oder auch Geschenke durch das Feuer kaputtgehen. Die Wohngebäudeversicherung ist indes für Schäden am Haus selbst zuständig.