Nachhaltigkeit in der Versicherungsbranche

Mehr als jeder Zweite bevorzugt nachhaltige Versicherungen

Die Deutschen zeigen nach wie vor Interesse an nachhaltigen Versicherungsprodukten, insbesondere die Generation Z. Bei KFZ-Versicherungen sehen die meisten Befragten die Verbindung zur Nachhaltigkeit, zeigt eine aktuelle Umfrage.
© picture alliance/dpa | Christian Charisius
Insbesondere mit KFZ-Versicherungen verbinden die Deutschen nachhaltige Versicherungsprodukte.

Nachhaltige Versicherungsprodukte sind mehr als der Hälfte (55 Prozent) der Deutschen wichtig. Allerdings waren sie schon mal wichtiger, nämlich 2020 mit 59 Prozent. Zu diesem Ergebnis gelangt die repräsentative Nachhaltigkeitsstudie 2023 der Hamburger Forschungsgruppe g/d/p mit dem Fokus auf der Versicherungsbranche.

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Besonders großes Interesse an nachhaltigen Versicherungsprodukten zeigt demnach die Generation Z, also alle ab Ende der 1990er Jahre bis zirka 2012 Geborene. 69 Prozent dieser Bevölkerungsgruppe geben an, dass nachhaltige Tarife eine (wichtige) Rolle spielen. Für knapp zwei Drittel der Befragten gilt, dass sie eher einen Versicherer, der für Nachhaltigkeit steht, auswählen würden. Auch hier lag der Anteil im Jahr 2020 mit 67 Prozent etwas höher.

Generation Z und Millenials besonders offen

Die Marktforscher schauten noch ein wenig genauer auf die einzelnen Bevölkerungsgruppen. Dabei zeigt sich, dass die Generation Z (76 Prozent) und Millenials (69 Prozent) nach wie vor das höchste Potenzial für diese Produkte bieten. Bei der Preiswahrnehmung zeigt sich zudem ein positiver Trend. Im Jahr 2020 glaubten noch Dreiviertel der damals Befragten, dass nachhaltige Versicherungen teurer seien als klassische Produkte. Dieser Anteil ist in der aktuellen Befragung auf 64 Prozent gesunken.

Speziell mit KFZ-Versicherungen, gefolgt von Wohngebäudeversicherungen und Reiseversicherungen verbinden die meisten Befragten am ehesten nachhaltige Absicherungen.
Quelle: Forschungsgruppe g/d/p

Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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