Streit um Krankentagegeld

Ex-Nationalspieler Badstuber verklagt DKV

Der frühere Fußball-Nationalspieler Holger Badstuber hat den privaten Krankenversicherer DKV verklagt. Laut Medienberichten fordert der Spieler, der heute für den VfB Stuttgart spielt, knapp 30.000 Euro von der Ergo-Tochter. Diese weigert sich jedoch das Krankentagegeld zu zahlen. Hier kommen die Hintergründe.
© picture alliance/Fabian Sommer/dpa
Holger Badstuber am 2. Juli beim Fototermin des VfB-Stuttgart für die Saison 2019/2020 der 2. Bundesliga.

Holger Badstuber, einst Bayern-Profi und insgesamt 31-mal für die Nationalmannschaft im Einsatz, hat den privaten Krankenversicherer DKV vor dem Münchner Landgericht I verklagt.

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Wie das Gericht laut Medienberichten bestätigte, geht es in dem Streit um die Auszahlung von Krankentagegeld. Der 30-Jährige, der während seiner bisherigen Karriere häufig verletzt war, fordert demnach von der DKV eine Zahlung von 28.575 Euro. Diese weigert sich jedoch. Als Begründung gibt der Versicherer an, dass sich Badstuber in den fraglichen Verletzungszeiträumen Ende 2014 und Mitte 2016 im Ausland aufgehalten habe.

Wie die „Bild-Zeitung“ berichtet, schließe Badstubers Vertrag die Zahlung von Krankentagegeld während Auslandsaufenthalten zwar aus, doch der Spieler sieht sich mit dieser Regelung „schwer benachteiligt“ und will die Klausel vom Gericht kippen lassen.  

Der für Donnerstag angesetzte Prozessauftakt mit mündlicher Verhandlung wurde den Angaben zufolge aus gerichtsinternen Gründen verschoben und ist nun für den 1. Oktober angesetzt.

Autor

Lorenz

Klein

Lorenz Klein gehörte dem Pfefferminzia-Team seit 2016 an, seit 2019 war er stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Im Oktober 2023 hat Klein das Unternehmen verlassen, um sich neuen Aufgaben in der Versicherungsbranche zu widmen.

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