Gesundheitssystem

Hessen prüft Finanzierungsfonds für Menschen ohne Krankenversicherung 

In Deutschland gibt es die Pflicht, sich krankenzuversichern. Trotzdem fallen immer wieder Menschen durchs Raster. Um diese besser versorgen zu können, prüft die hessische Landesregierung, ob sich die Einrichtung eines Finanzierungsfonds für anonyme Behandlungen lohnt. 
© Pixabay
Eine Ärztin untersucht eine Patientin mit einem Ultraschallgerät.

Um Menschen ohne Krankenversicherung besser zu versorgen, überlegt die hessische Landesregierung, einen entsprechenden Finanzierungsfonds einzurichten. Das Geld daraus soll dann für die anonyme Behandlung der Nicht-Versicherten eingesetzt werden. 

Eigentlich gibt es in Deutschland die Pflicht, sich krankenzuversichern – je nach Möglichkeit und Zugang in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung. Es gibt aber eben Menschen, die nicht krankenversichert sind, und dadurch „die medizinische Regelversorgung nicht in Anspruch nehmen können“, erklärte eine Sprecherin von Sozialminister Kai Klose (Grüne) gegenüber dem „Ärzteblatt“. Dazu gehörten etwa Menschen ohne Papiere oder Obdachlose. Für sie soll der Fonds eingerichtet werden, um eine Behandlung sicherzustellen.   

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