Verfahren eröffnet

Assekuradeur Direkt-AS ist insolvent

Das Amtsgericht Düsseldorf hat bereits im August das Insolvenzverfahren über den Assekuradeur Direkt-AS eröffnet. Der wiederum dürfte einige Verträge verloren haben, als der Versicherer Element Insurance zahlungsunfähig wurde.
© picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd
Amtsgericht Düsseldorf: Insolvenzverfahren für Direkt-AS eröffnet

Der Düsseldorfer Assekuradeur Direkt-AS ist insolvent. Das geht aus einem Eintrag in den Insolvenzbekanntmachungen hervor. Zuerst berichtete das Portal „Procontra“ darüber.

Demnach eröffnete das Amtsgericht Düsseldorf am 26. August 2025 das Insolvenzverfahren. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte es den Rechtsanwalt Till Forster vom Insolvenzdienstleister White & Case.

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In die Schlagzeilen geriet Direkt-AS zuletzt, weil es mit dem ebenfalls zahlungsunfähigen Versicherer Element Insurance zusammenarbeitete. Der fiel in dem Zusammenhang für diese Verträge als Risikoträger aus. Und die Verträge wiederum liefen einen Monat nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens aus, also am 1. April 2025. Egal ob sie direkt oder über einen Kooperationspartner wie die Direkt-AS abgeschlossen waren.

Gleichwohl wiegt die Direkt-AS-Insolvenz zunächst nicht ganz so schwer für die Kunden. Denn der Versicherungsschutz bleibt bestehen, da Direkt-AS ja nicht das Risiko trägt. Das macht der dafür verpflichtete Versicherer im Hintergrund. Wie viele Verträge von Direkt-AS durch die Element-Pleite genau betroffen waren, ist noch immer unklar.

Vermittler beziehungsweise deren Kunden sollten allerdings die Verträge prüfen und nachsehen, wer dieser Risikoträger ist. Dann sollten sie direkt mit ihm klären, wie sie weiter betreut werden, aber auch wie es mit der Courtage weitergeht.

Autor

Andreas

Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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