Neben der Mitarbeiterbindung sind soziale Verantwortung und erhöhte Produktivität weitere Argumente, mit denen Makler bei ihren Unternehmerkunden beim Thema betriebliche Krankenversicherung (bKV) auftrumpfen können.
Denn eines ist klar: Die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung werden in Zukunft weiter steigen – derzeit ist davon die Rede, dass sich der Zusatzbeitrag, den Arbeitnehmer alleine tragen müssen, in den kommenden Jahren verdoppeln wird. Gleichzeitig werden Leistungen der Krankenkassen immer weiter zusammengestrichen.
Laut einer Studie der Gothaer wünschen sich bis zu 69 Prozent der Arbeitnehmer daher Kollektiv-Angebote durch ihren Arbeitgeber, vor allem im Bereich Zahnersatz. Die Gruppenversicherungen haben nicht nur den Vorteil, dass sie günstiger sind. Viele Arbeitnehmer bekommen wegen ihres fortgeschrittenen Alters oder wegen Vorerkrankungen nicht ohne weiteres einen privaten Zusatzschutz. In diesem Zusammenhang kann der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern durch die betriebliche Krankenversicherung ermöglichen, die eigene Grundabsicherung zu ergänzen.
Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von zufriedeneren und gesünderen Angestellten – sie fallen seltener aus, was sich positiv auf die Produktivität des Unternehmens auswirkt. Auf diese Weise können Arbeitgeber die Kosten, die durch starke Fluktuationen beim Personal oder Mitarbeiter entstehen können, durch Zusatzabsicherungen abmildern. Die Neubesetzung einer Stelle dauert im Schnitt drei bis neun Monate und kostet den Arbeitgeber für Abwicklung des alten Arbeitsverhältnisses, Anwerbung, Personalauswahl und Einarbeitung des neuen Mitarbeiters rund 1,25 Jahresgehälter.
Gleichzeitig entstehen Kosten durch erhöhten Krankenstand – rund ein Fünftel der betrieblichen Folgekosten ergeben sich aus Fehltagen oder auch durch Mitarbeiter, die sich trotz gesundheitlicher Einschränkungen aus Angst vor Jobverlust zum Arbeiten zwingen.
Aufgrund der immer größer werdenden Bedeutung betrieblicher Krankenversicherungen hat die Gothaer die Kollektivtarife „Medi Group“ ausgebaut. Im Rahmen der Medi-Group-Tarifwelt stehen unabhängigen Vertriebspartnern beispielsweise Tarife für Zahnersatz und Zahnbehandlung zur Verfügung. Außerdem im Angebot ist der Tarif Medi Group S, mit dem Mitarbeiter die stationäre Versorgung im Krankenhause etwa um die Unterbringung im Einbettzimmer und die Chefarztbehandlung ergänzen können.
Für Pflegefall vorsorgen
Die Pflegetagegeldversicherung Medi Group P der Gothaer ermöglicht die kollektive Absicherung gegen Pflegekosten. Denn schon heute sind über 2,5 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Vor allem die Zahl der an Demenz Erkrankten könnte in den nächsten 10 bis 15 Jahren stark steigen – nämlich wenn die Babyboomer ins Rentenalter kommen.
Medi Group P übernimmt die Kosten, die durch die Pflege selbst sowie wegen der mangelnden Vereinbarkeit von Pflege und Beruf entstehen. Denn Pflegende fallen häufiger bei der Arbeit aus oder müssen sogar ihre Wochenarbeitszeit reduzieren. Neben einem günstigen Einstieg bietet die Worst-Case-Absicherung Medi-Group 3 zahlreiche Höher- und Nachversicherungsoptionen zu bestimmten Zeitpunkten ohne erneute Gesundheitsprüfung während der Vertragslaufzeit. Bei der Einstufung in Pflegestufe I wird der Kunde von der Beitragszahlung befreit. Der Versicherungsschutz bleibt dabei unverändert.

Quelle: Softfair: BKV-Lotse