Umfrage ermittelt

Was die Deutschen von nachhaltigen Versicherungen erwarten

Eine aktuelle Umfrage zeigt, welche Eigenschaften eine Versicherung mitbringen sollte, um als nachhaltig zu gelten. Und welche drei Anbieter überhaupt am ehesten bei den Menschen als nachhaltig durchgehen.
Lieber reparieren als wegschmeißen: Nachhaltige Versicherer sollten die Mehrkosten dafür übernehmen
© picture alliance / dpa Themendienst | Andrea Warnecke
Lieber reparieren als wegschmeißen: Nachhaltige Versicherer sollten die Mehrkosten dafür übernehmen

Wenn es um die Frage geht, welche Versicherer am ehesten als nachhaltig gelten, kristallisieren sich drei Namen heraus (Zustimmungswert in Klammern):

  1. Die Bayerische (36,7 Prozent)
  2. Nürnberger (35,6 Prozent)
  3. Allianz (28,5 Prozent)

Das geht aus einer Umfrage des auf Nachhaltigkeit spezialisierten Maklers Finsurancy unter 424 Menschen zwischen 18 und 75 Jahren hervor. Von den Befragten gibt immerhin fast jeder Zweite (45 Prozent) an, dass ihm eine nachhaltige Versicherung wichtig oder sogar sehr wichtig ist.

Was für die Anbieter außerdem zählen dürfte: 69 Prozent könnten sich sogar vorstellen, für eine nachhaltige Versicherung mehr Geld zu zahlen als für eine herkömmliche. 12,5 Prozent würden sogar bis zu 25 Prozent zusätzlich draufpacken. Die weiteren Stufen und andere Ergebnisse zeigt die folgende Grafik.

Finsurancy-Umfrage zu nachhaltigen Versicherern
Einige Ergebnisse der Finsurancy-Umfrage zu nachhaltigen Versicherern

Aber was ist überhaupt Nachhaltigkeit? Eine feste Definition gibt es immer noch nicht. Und es nur auf die Umwelt zu beschränken, greift oft zu kurz. Weshalb Finsurancy einmal nachfragte. Hier sind die Ergebnisse, was ein nachhaltiger Versicherer bieten sollte:

  1. auf Papier verzichten (43,4 Prozent)
  2. Mehrkosten für klimafreundliche Variante übernehmen, zum Beispiel bei Heizungen (28,3 Prozent)
  3. Nachhaltigkeitsberatung im Schadenfall (26,9 Prozent)
  4. Mehrkosten für Reparatur anstelle von Ersatz im Schadensfall übernehmen (24,3 Prozent)
  5. prozentualen Anteil der Schadensumme an Umweltorganisationen spenden (22,4 Prozent)
  6. Kapital nachhaltig anlegen (11,8 Prozent)

Für Versicherer sind das vielleicht ganz interessante Anregungen.

Autor

Andreas

Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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