Bei Wettbewerb ausgewählt

Zurich will mit zwölf Start-ups die Zukunft meistern

Die Zurich hat zwölf vielversprechende junge Unternehmen ausgewählt, um mit ihnen nicht weniger als die Zukunft der Versicherung zu formen. Tatsächlich klingen einige Ansätze ziemlich spannend.
Hurrikan Ida im Sommer 2021 über dem Golf von Mexiko
© picture alliance / abaca | ABACA
Hurrikan Ida im Sommer 2021 über dem Golf von Mexiko: Das Start-up One Concern arbeitet daran, Naturkatastrophen besser vorhersagen zu können

Der Versicherer Zurich Insurance Group hat sich entschieden, mit welchen zwölf noch jungen Unternehmen er künftig zusammenarbeiten will. Man wolle mit diesen sogenannten Start-ups „neue Wege finden, um Kunden Dienstleistungen zu erbringen, häufigere und bedeutungsvollere Interaktionen mit ihnen zu schaffen und den Horizont der Versicherung zu erweitern“, teilt das Unternehmen mit.

Offenbar sollte man sich nun die folgenden Namen einmal merken, denn das sind die Gewinner in ihren jeweiligen Kategorien.

Versicherung der Zukunft

  • Caruso
  • Garanteasy
  • Keepers.ai

Schadensprävention und –minderung

  • Adapt Ready
  • Binah.ai
  • One Concern

Vereinfachung

  • Anagog
  • Democrance
  • Lisa Insurtech

Nachhaltigkeit

  • Deedster
  • Dynamhex
  • Salient

Die Kandidaten wählte die Zurich im Rahmen eines Turniers aus, der Zurich Innovation Championship. Dabei bewarben sich rund 2.600 Teilnehmer. Anschließend stellte Carsten Schildknecht, Chef der Zurich in Deutschland, fest:

Die Pitches der Start-ups haben gezeigt, welche Innovationskraft und Energie hier freigesetzt wird. Vor allem freuen wir uns, dass mit Caruso auch ein Start-up aus Deutschland unter den zwölf Gewinnern vertreten ist, die wir künftig begleiten werden.

Als Beispiele für den Erfindergeist nennt der Versicherer einige Beispiele, woran die Gewinner derzeit arbeiten:

  • Technologien, um Cybermobbing zu erkennen und zu verhindern
  • Smartphone-Zugang zu videobasierter Überwachung der Gesundheit
  • Techniken, um den CO2-Fußabdruck von Unternehmen und Einzelpersonen zu messen und zu verringern
  • Schadensfälle mit künstlicher Intelligenz und Blockchain automatisch abwickeln

Die zwölf Unternehmen sollen nun in drei Monaten einen Geschäftsplan ausarbeiten und vorlegen. In der Zeit greift ihnen die Zurich mit Geld und anderen Hilfen unter die Arme. Anschließend will man vielversprechende Ideen umsetzen und wenn möglich global ausrollen.

Autor

Andreas

Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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