Mit einer Sonder-Öffnungsaktion wendet sich der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) an alle gesetzlich versicherten Beamtinnen und Beamten mit Vorerkrankungen oder Behinderungen. Ihnen wird für den Zeitraum zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 ein erleichterter Zugang zur PKV angeboten. Damit soll auch Staatsdienern, die es bisher versäumt haben, sich privat zu versichern, nun noch einmal die Möglichkeit dazu gegeben werden.
Die erleichterten Bedingungen bedeuten für den genannten Personenkreis:
- Niemand wird aufgrund von Vorerkrankungen oder einer Behinderung abgelehnt.
- Es gibt keine Leistungsausschlüsse.
- Ein eventuell notwendiger individueller Risikozuschlag wird auf 30 Prozent des Beitrags begrenzt.
Auch Angehörige können laut PKV-Verband das Angebot in Anspruch nehmen. Sie profitieren ebenfalls von den erleichterten Bedingungen, sofern sie gemeinsam mit der Beamtin oder dem Beamten in die PKV wechseln, einen Anspruch auf Beihilfe haben und nicht versicherungspflichtig in der Gesetzlichen Krankenversicherung sind.
Die Sonder-Öffnungsaktion läuft parallel zur regulären PKV-Öffnungsaktion für Beamtenanfänger. Diese können sich ebenfalls zu den vereinfachten Bedingungen privat versichern. Voraussetzung ist lediglich, dass sie einen entsprechenden Antrag innerhalb des ersten halben Jahres nach ihrer Verbeamtung stellen. Diese Regelung gelte bereits für Beamte auf Widerruf und bestehe unabhängig von der Sonderöffnungsaktion fort, so der PKV-Verband.
Eine Antwort
Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher als die anderen.
Farm der Tiere – Animal Farm, 1945