Um ihren Geschäftsbetrieb in der Corona-Krise aufrechtzuerhalten, mussten sich auch Versicherungsmakler schnell umstellen. Wie läuft die Kundenberatung und -betreuung in Zeiten des weitgehenden Kontaktverbots? Dazu hat die LV 1871 Ende März etwa 200 Geschäftspartner befragt. Das Ergebnis: Immerhin 61 Prozent der Befragten geben an, sie seien auf diese Situation gut vorbereitet gewesen, 39 fühlten sich dagegen kalt erwischt.
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Im Kontakt mit ihren Kunden setzen die meisten Vermittler nun auf Telefon (37 Prozent) und E-Mail (32 Prozent). Video-Telefonie nutzen nur 11 Prozent. Über Social Media bleiben 8 Prozent in Kontakt mit ihren Kunden, 6 Prozent der Befragten nutzen dafür auch die eigene Website. Keine Alternative zum persönlichen Kontakt sehen 3 Prozent der Geschäftspartner.
Makler wollen die Zeit aber auch nutzen, um ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln und sich weiterzubilden, zeigt die LV-1871-Umfrage. Jeder Vierte plant demnach den Ausbau des Online-Beratungsangebots sowie Bestandsaktionen. An Weiterbildungen wollen 32 Prozent der Befragten teilnehmen. 13 Prozent arbeiten an der Website-Optimierung.
Unterstützung holen sich 44 Prozent der befragten Makler in der aktuellen Situation bei Versicherungspartnern, 27 Prozent recherchieren selbst im Internet. Etwa ein Viertel (24 Prozent) fragt bei Kollegen nach.
