Gothaer Versicherung muss trotz Überdosis zahlen

Nach dem Drogentod der Schauspielerin Maria Kwiatkowsky forderte die Filmfirma 795.000 Euro Schadensersatz von der Gothaer Versicherung. Diese lehnte die Zahlung ab. Ein Gericht setzte nun die Summe für einen Vergleich fest.
Maria Kwiatkowsky bei der Verleihung der Goldenen Kamera 2010 in Berlin: Sie starb an einer Überdosis Kokain

Die Gothaer Versicherung muss der Filmfirma Coin Film Schadensersatz in Höhe von 550.000 Euro zahlen – diese Summe setzte das Oberlandesgericht Köln für einen Vergleich fest. Das Gericht machte in einer Anhörung deutlich, dass bei einem erneuten Prozess die klagende Filmfirma erfolgreich sein könnte.

Coin Film hatte ursprünglich 795.000 Euro Schadensersatz von der Gothaer Versicherung gefordert. Hintergrund ist der Drogentod von Maria Kwiatkowsky. Sie hatte die Hauptrolle im Film „Die Erfindung der Liebe“, starb jedoch 2011 während der Dreharbeiten an einer Überdosis Kokain. Die Versicherung wollte die geforderte Summe nicht begleichen, da Kwiatkowsky in den Versicherungsunterlagen nicht angegeben hatte, dass sie Drogen nimmt. Nach Einschätzung des Oberlandesgerichts Köln sei der Tod jedoch als Unfall zu werten, weshalb die Gothaer zahlen müsste.

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